Stuttgart-Vaihingen/Rohr

Wir in Stuttgart

Politik in Vaihingen: Autonomes Fahren

Derzeit haben wir oft den Eindruck, dass das autonome Fahren in Bälde bevorstehe und Lenkrad, Gaspedal und Bremse ausgedient hätten. Die Meinung von Professor Marchthaler: Das autonome Fahren kommt. Zuvor sind jedoch noch viele Fragen zu beantworten und nicht nur technisch zu lösen. Der Referent nannte hierfür   fünf maßgebende Entwicklungsstufen: Assistiertes Selbstfahren/Teilautomatisiertes Fahren/Hochautomatisiertes Fahren/Vollautomatisiertes Fahren/Autonomes Fahren.

Analog hierzu muss sich vor allem die Software weiterentwickeln, wozu gigantische Rechnerleistungen erforderlich sind. Z.B. stecken 90 % der Technologie des autonomen Fahrens in der Software.

Ein Resümee: Nach Meinung von Professor Marchthaler sind wir noch weit entfernt vom fahrerlosen Autofahren. Aber wir nähern uns ihm schrittweise. Der Entwicklungsprozess dauert noch gut 40 Jahre. Solange gilt: Das Fahren auf der Straße selbst bei automatisierten Möglichkeiten selbst überwachen mit Augen, Ohren, Händen und Füßen. Eine entscheidende Rolle dürften bei allen Prozessen nicht nur die technischen Möglichkeiten, sondern dürfte vor allem auch die Frage der Datensicherheit spielen. Fürwahr eine enorme gesellschaftspolitische Aufgabe.

© Text und Bild: Jörg Huber

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SPD Baden-Württemberg

17. Juli 2019

  • Stoch tief bestürzt über feigen Angriff auf Hockenheimer Oberbürgermeister

    Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch hat sich über den Angriff auf den Hockenheimer Oberbürgermeister Dieter Gummer tief bestürzt gezeigt.

    „Das ist feiger und abscheulicher Angriff – auf unseren Hockenheimer Genossen, aber auch auf alle, die sich in Politik und Gesellschaft engagieren“, sagte Stoch. „Wir Demokraten müssen uns mit aller Entschiedenheit gegen solch blinde Gewalt zur Wehr setzen. Wir dürfen eine Verrohung dessen, was unsere Gesellschaft im Kern auszeichnet, nicht zulassen. Ich wünsche Dieter Gummer von ganzem Herzen gute Genesung. Und ich hoffe, dass der Täter so schnell wie möglich zur Rechenschaft gezogen wird.“

  • Landes-SPD geht „Tabuthema Prostitution“ an

    Bei einer Veranstaltung der SPD Baden-Württemberg zum „Tabuthema Prostitution“ in Karlsruhe hat sich eine hochrangige Diskussionsrunde eingehend mit dem so genannten „nordischen Modell“ auseinandergesetzt.

    Dieses Modell, das unter anderem in Schweden und Norwegen Gesetzeslage ist, beinhaltet im Wesentlichen eine völlige Entkriminalisierung der in der Prostitution Tätigen, die Freierbestrafung sowie Ausstiegshilfen für Prostituierte und Freier. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Verkauf von Sex hier zwar legal, allerdings wird der Kauf bestraft.

    In Karlsruhe mit dabei waren unter anderem die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende Dorothea Kliche-Behnke, Generalsekretär Sascha Binder, die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier und die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Sabine Wölfle.

    „Prostitution ist Ausdruck struktureller Gewalt gegen Frauen, hat negative Auswirkungen auf die Gesamtgesellschaft und verhindert die Gleichstellung der Geschlechter“, erklärte Dorothea Kliche-Behnke. Und die ehemalige SPD-Landeschefin Leni Breymaier betonte: „Prostitution macht Frauen an Leib und Seele kaputt.“ Am 12. Oktober wird sich der nächste Landesparteitag der SPD in Heidenheim mit dem vorliegenden Antrag dazu befassen.

  • Bildungsantrag verabschiedet: Wahlfreiheit zwischen G8 und G9

    Nach einer intensiven Debatte hat der Pforzheimer Parteitag der SPD Baden-Württemberg bei nur einer Gegenstimme auch den Leitantrag zur Bildungspolitik beschlossen, der unter anderem die generelle Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 beim Gymnasium vorsieht.

    Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch erklärte dazu, zwar hätten junge Leute heute mit siebzehneinhalb Jahren das Abi, aber Hochschulen und Unternehmen klagten immer mehr über deren unzureichende persönliche Entwicklung. „Wir müssen jungen Menschen die notwendige Zeit geben, dass sie sich Wissen aneignen und gleichzeitig ihre eigene Entwicklung durchmachen können. Deshalb wollen wir die Wahl zwischen G8 und G9 lassen.“

    Unter dem Motto „BildungsMUT – Zukunft braucht Ideen, Fortschritt unseren Mut“ beinhaltet der Beschluss, die frühkindliche Bildung besser auszustatten, die Grundschule zu stärken und die Ganztagsschule auszuweiten. „Wir wollen unsere Bildungseinrichtungen zu modernen Lernorten und Zukunftswerkstätten unserer Demokratie weiterentwickeln“, so Andreas Stoch.

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